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PRESSEMITTEILUNGEN 2007 |
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Medieninformation vom: 31.01.2007 |
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Landrätin Heike Brehmer sagte Bauern Unterstützung im Kampf gegen Braunkohlenabbau zuDie Landrätin des Landkreises Aschersleben / Staßfurt, Heike Brehmer, folgte am 24. Januar 2007 der Einladung des Bauernverbandes „Börde“ in das Dorfgemeinschaftshaus Groß Börnecke zu einem Gespräch über den von der MIBRAG für die Egelner Mulde geplanten Braunkohleabbau. Nachdem der Geschäftsführer des regionalen Bauernverbandes, Wolfgang Köhler, die Landrätin und die zahlreich nach Groß Börnecke gekommenen Landwirte begrüßt hatte, formulierte der Präsident des Landesbauernverbandes Frank Zedler die großen Sorgen der Anwesenden. Sollte der von der MIBRAG geplante Tagebau eröffnet werden, hätte das nicht nur verheerende Auswirkungen für die in der Egelner Mulde wirtschaftenden Bauern, sondern auch weitreichende Folgen für die gesamte Region. Davon wären dann auch Landwirtschaftsbetriebe der Umgebung sowie andere Unternehmen, wie z. B. die Hecklinger Getränkefirma Gänsefurt, betroffen. Präsident Zedler schilderte die Betroffenheit u. a. mit folgenden Fakten :
Landrätin Brehmer schilderte ausführlich den derzeitigen Sachstand aus Sicht der Landkreisverwaltung und positionierte sich dabei eindeutig gegen die Pläne der MIBRAG. Sie sicherte den Anwesenden ihre Unterstützung im Kampf gegen den geplanten Tagebau zu. Landesbauernverband und Bauernverband „Börde“ sind seit Bekanntwerden der MIBRAG-Pläne aktiv. Es ist jedoch dringend notwendig, weitere Gespräche mit Vertretern aller politischen Ebenen zu führen, um die große Betroffenheit deutlich zu machen. In diesen Gesprächen soll unmissverständlich die Erwartung zum Ausdruck gebracht werden, dass der Wille der Bevölkerung in politisches Handeln umgesetzt wird, d.h. von den politischen Entscheidungsträgern wird erwartet, dass sie sich klar und deutlich gegen die Pläne der MIBRAG positionieren. Von den Landwirten werden die betroffenen Gemeinden aufgefordert, in Gemeinderatsbeschlüssen die politische Auffassung der Gemeinde zu artikulieren. Auch der Kreistag sollte einen geeigneten Beschluss formulieren. Außerdem werden Landwirte alle Kontaktmöglichkeiten mit Landespolitikern nutzen, um ihre Erwartungen zu artikulieren. Im Gespräch mit Landrätin Heike Brehmer am 24.01.07 erfolgte auf diesem Weg ein weiterer Schritt. Konkret bedeutet das zunächst dafür zu sorgen, dass bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes das betroffene Gebiet, das im regionalen Entwicklungsplan als Vorzugsgebiet für Landwirtschaft ausgewiesen ist, mindestens unbeplant bleibt oder weiterhin als Vorbehaltgebiet für die Landwirtschaft ausgewiesen wird. |
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