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PRESSEMITTEILUNGEN 2007 |
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Medieninformation vom: 25.07.2007 |
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Erträge der Mähdruschfrüchte für Landwirte enttäuschendDie bisher erzielten Erträge bei den wichtigsten Mähdruschfrüchten sind für die Landwirte Sachsen-Anhalts eher enttäuschend. Dies ergab die zweite Ernteerhebung des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V. am 24.Juli, an der 25 Landwirte aus allen Regionen unseres Landes beteiligt waren. Bei Wintergerste sind die 105.000 ha Anbaufläche zu 95 % geerntet, es wurden im Vergleich zum Vorjahr (67,5 dt/ha) im Mittel unter 60 dt/ha geerntet. In den Betrieben werden die Unterschiede zum Vorjahr mit -40% bis +33% beziffert. Zwischen, aber auch in den Regionen treten große Unterschiede auf, alle Betriebe hatten hohe Verluste durch Knickähren zu verzeichnen. Die Winterweizenernte läuft seit einer Woche, ca. 30 % der 320.000 ha großen Winterweizenfläche in Sachsen-Anhalt konnten bisher geerntet werden. Die Erträge liegen bei den frühen Sorten zwischen - 10 und - 30 % unter dem Vorjahr, es wird zur Zeit mit einem Durchschnittsertrag unter 65 dt/ha gerechnet (Vorjahr 69,1dt/ha). Für Winterweizen als Hauptkultur in vielen Regionen Sachsen-Anhalts ist das ein sehr enttäuschender Ertrag. Bei Winterraps als zweitwichtigste Mähdruschfrucht sind von 173.000 ha Fläche ca. 75 % geerntet. Die Erträge liegen ca. 25 % unter denen des Vorjahres und werden 25 bis 30 dt/ha nicht überscheiten. Auch hier sind hohe Verluste zu verzeichnen, teilweise sind immer noch unreife Schoten vorhanden, die den Drusch erschweren. Die Roggenernte hat auf den leichten Standorten begonnen,
auf Grund der seit Sonntag anhaltenden Niederschläge sind die Erntebedingungen
sehr schwierig, die Bestände sind teilweise zusammengebrochen. Es
sind Erträge zwischen 25 und 50 dt/ha zu verzeichnen, die Körner
sind klein. Andere Mähdruschkulturen wie Erbsen oder Grasvermehrung
konnten nur zum Teil geerntet werden. Die Landwirte können in diesem Jahr eine gute Nachfrage für alle Mähdruschfrüchte in Deutschland und auf den internationalen Märkten verzeichnen. Das führt auch zu stabil guten Preisen. Allerdings können die guten Preise die Verluste durch geringe Erträge, fallende Qualitäten und besonders die hohen Betriebsmittelkosten und Aufwendungen nicht auffangen. Bei den Herbstkulturen Mais und Zuckerrüben führen die Niederschläge zu einer guten Entwicklung, aber auch diese Kulturen benötigen mehr Sonnenschein für ein optimales Wachstum. |
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