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PRESSEMITTEILUNGEN 2007 |
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Medieninformation vom: 20.04.2007 |
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Landesbauernverband unterstützt Forschungsarbeiten zur Bekämpfung der ErbsengallmückeGute Ertragserwartungen, günstige Fruchtfolgeeigenschaften und eine lange Anbautradition zeichneten in Sachsen-Anhalt die Kultur der Futter- und Gemüseerbsen aus. In den letzten Jahren ist die Anbaufläche jedoch stark zurück gegangen. Der Grund ist die Tatsache, dass kein zugelassenes Pflanzenschutzmittel zur Verfügung steht, um der Verbreitung der Erbsengallmücke (Contarinia pisi) Einhalt gebieten zu können. Der Befall mit diesen Schadinsekten führt zu höckerartigen Auswüchsen an den Kelchblättern, verkrüppelten Hülsen, verkümmerten Samen und damit zu Ertragseinbußen bis zum Totalausfall. Der Landesbauernverband ist Träger eines Projektes, das sich mit der Bekämpfung der Erbsengallmücke befasst. An dem Projekt, das finanziell von der UFOP unterstützt wird, sind die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt; Dezernat Pflanzenschutz, die Hochschule Anhalt, die Biologische Bundesanstalt und Vertreter der landwirtschaftlichen Praxis beteiligt. Insgesamt 27 landwirtschaftliche Unternehmen haben sich bereit erklärt, an dem Projekt mitzuarbeiten. Anfang März gab es ein erstes Arbeitstreffen, bei dem durch Vertreter des Pflanzenschutzdienstes die Biologie des Schadinsektes und die einzelnen Arbeitsschritte zur Untersuchung des Auftretens der Gallmücke erläutert wurden. Zuerst wird durch intensive Überwachung in den Hauptanbaugebieten eine Übersicht über den tatsächlichen Befall erarbeitet. Es müssen Erkenntnisse zur Biologie des Schädlings in der 1. und 2. Generation gewonnen werden. Durch Exaktversuche zur Bekämpfung will man Erkenntnisse zu wirksamen Insektiziden und deren optimalem Einsatztermin erhalten. Das eigentliche Ziel des Projektes ist die Vorbereitung und Antragstellung nach PflSchG zur Zulassung eines geeigneten Insektizides als Lösungsansatz für die Praxis. Am 24. April werden den landwirtschaftlichen Unternehmen die Pheromonfallen übergeben, damit geht das Projekt in die nächste Phase der praktischen Umsetzung. |
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