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Landesbauernverband Sachsen-Anhalt e.V.

PRESSEMITTEILUNGEN 2007


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Medieninformation vom: 19.03.2007

Ministerpräsident ließ Fragen der Bauern unbeantwortet

Am heutigen Montag trafen sich in Stendal 200 delegierte Landwirte aus allen zwölf Kreisverbänden des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt zu ihrem 18. Landesbauernverbandstag. Gemeinsam mit rund 60 Vertretern der assoziierten Verbände und Agrarinstitutionen sowie weiteren Ehrengästen wurde über die Lage der Landwirtschaft und die Entwicklung der ländlichen Räume beraten.
Herzlich begrüßte Gäste waren neben Landrat Jörg Hellmuth alle agrarpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen, Ministerin Petra Wernicke und am Nachmittag Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer.

Präsident Frank Zedler konnte sowohl im Bericht an den Landesbauernverbandstag als auch in seiner Begrüßungsrede zum agrarpolitischen Forum auf eine erfolgreiche Entwicklung des Landesverbandes und der Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt verweisen. Er forderte eine verlässliche Politik, vor allem für die Betriebe in den neuen Bundesländern.

Die von Präsident Zedler konkret gestellte Frage nach einer zukünftigen Ausgestaltung der EU-Zahlungen und stabilen politischen Rahmenbedingungen bis 2013 wurde durch den Ministerpräsidenten nur ausweichend beantwortet. Dabei hat sowohl der Landesbauernverband als auch der Deutsche Bauernverband stets eine klare Position dazu bezogen, dass jede Diskussion um Kappung und Degression beendet werden sollte. Unterstützt wurde diese Haltung bisher stets durch klare Aussagen unserer Ministerin Wernicke und des Staatssekretärs im Bundesland-wirtschaftsministerium, Dr. Peter Pacziorek.

Auch die Äußerungen des Ministerpräsidenten zu dem für die Landwirte so wichtigen Bereich der Biokraftstoffe und erneuerbaren Energien konnten die Teilnehmer nicht unbedingt überzeugen.

Ausführlich und überzeugend begründete der Ministerpräsident dagegen in seinem Redebeitrag die Strukturentwicklung der Kreisgebiets- und Gemeindereform. Er ließ dabei auch erkennen, dass der Fortbestand der Ämter für Landwirtschaft und Flurneuordnung sinnvoll wäre. Er bescheinigte den Landwirten und der Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt eine Spitzenposition und betonte, dass sie einen gewichtigen Beitrag zur Entwicklung unseres Landes geleistet haben.


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