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PRESSEMITTEILUNGEN 2007 |
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Medieninformation vom: 14.11..2007 |
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Landwirte fordern Zuverlässigkeit bei DirektzahlungenLandwirte in der ganzen Europäischen Union erhalten Beihilfen und Direktzahlungen aus der EU-Kasse. Stabilität und Zuverlässigkeit dieser Zahlungen haben für die Landwirte in ganz Europa existenzielle Bedeutung. Diese Zahlungen wurden im Jahr 2005 einer grundlegenden Reform unterzogen und völlig von Produktion und Anbau bestimmter Kulturen abgekoppelt. Die Landwirte erhalten die Zahlungen für die Einhaltung hoher Sozial-, Umwelt- und Tierschutzstandards und für die Erhaltung der Kulturlandschaft. Die Einhaltung von Standards, besonders aber der Erhalt der Kulturlandschaft sind Leistungen, die für die Gesellschaft erbracht werden. Was die Landwirte auf ihren Äckern und in den Ställen produzieren, soll der Markt entscheiden. Bis zur Reform 2005 wurden die EU-Gelder vorwiegend zur Preisstützung landwirtschaftlicher Produkte ausgegeben und damit oft genug am Markt vorbei produziert. Die Landwirte produzieren, was auf den Märkten nachgefragt wird und die Nachfrage zum Beispiel nach Getreide und Pflanzenöl ist groß. Das führt zu einer verstärkten Preisdynamik und im Moment zu Preisen auf hohem Niveau. Dessen ungeachtet müssen die Direktzahlungen aus Brüssel stabil und für die Landwirte planbar sein, denn sie erbringen täglich die von ihnen erwarteten gesellschaftlichen Leistungen und diese Leistungen werden auch einer ständigen Kontrolle unterzogen. Nachhaltige Landwirtschaft braucht Finanzstabilität.
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