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PRESSEMITTEILUNGEN 2007 |
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Medieninformation vom: 12.04.2007 |
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Felder brauchen dringend RegenInterview von dpa mit Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Schumann am 11. April 2007 Die Bauern Sachsen-Anhalts hoffen händeringend auf Regen. „Wegen des milden Wetters ist die Vegetation für diese Jahreszeit sehr weit und üppig, deshalb braucht sie jetzt Wasser“ , sagte der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes, Fritz Schumann, in einem Gespräch mit der Deutschen Presseagentur. „Noch haben wir keine Trockenschäden, aber wenn es in den kommenden 14 Tagen nicht ausreichend regnet, sind diese zu befürchten, zumal die Temperaturen auf zum Teil sommerliche Werte ansteigen. „Nötig für die Natur ist ein ausgiebiger Landregen“, sagte der Experte. „Der Raps steht bereits in voller Vegetation und Blüte“, sagte Schumann. Bekommt er in diesem Stadium nicht genügend Wasser, drohen Fruchtschäden. Auch Winterweizen, Wintergerste sowie die jetzt in den Boden gebrachten Kartoffeln und Rüben bräuchten Feuchtigkeit zum Wachsen. Das Dilemma sei, das bereits seit dem vorigen Jahr ein Defizit an Niederschlägen besteht. „Es hat 2006 nicht ausreichend geregnet und der Winter 2006/2007 war zu schneearm“, sagte Schumann. „Bewässern können die Bauern nur wenig“, so der Hauptgeschäftsführer. Zum einen gäbe es bestimmte Vorschriften zur Entnahme von Wasser, zum anderen sei in Sachsen-Anhalt nicht so viel Wasser vorhanden. „Man kann einzelne Gemüsefelder beregnen, aber nicht ganze Weizenschläge“, sagte er. Die Entwicklung auf den Feldern in Sachsen-Anhalt ist wegen des milden Winters und des zeitigen Frühjahrs dem langjährigen Durchschnitt um etwa zwei Wochen voraus. „Bislang ist der Zustand des Rapses oder des Winterweizens auf den Feldern gut bis sehr gut“, sagte Schumann. Bleibe jedoch der Regen aus, steuere die Landwirtschaft auf eine schlimme Trockenheit zu. |
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