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PRESSEMITTEILUNGEN 2007 |
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Medieninformation vom: 10.08.2007 |
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Wie sieht die Bevölkerung die Landwirtschaft?Von Horst Saage, Vizepräsident und Vorsitzender vom Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit Umfragen zu bestimmten Themen, ob im persönlichen Gespräch oder per Telefon geführt, gehören heute zu unserem Alltag. Obwohl man den so gewonnen Ergebnissen durchaus kritisch gegenüber stehen sollte – wissen wir doch alle, wie sehr man Antworten allein durch die Art der Fragestellung beeinflussen kann - können die von seriösen Instituten auf wissenschaftlicher Basis gewonnenen Erkenntnisse in der eigenen Arbeit sehr hilfreich sein. Der information.medien.agrar e.V. gibt im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes
in fünfjährigem Abstand eine Umfrage in Auftrag, um mehr über
das Image der Landwirtschaft zu erfahren. So wurden zwischen dem 14. und
24. März 2007 von der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH
eintausend Telefoninterviews geführt. Emnid ist eines der größten
Meinungsforschungsinstitute in Deutschland, auch die Bundesregierung beauftragt
dieses Unternehmen mit einer regelmäßigen Beobachtung der politischen
Landschaft. Zu den wichtigsten Aufgaben des Landwirts gehören nach Ansicht der Bevölkerung eine artgerechte Haltung der Nutztiere und die Sicherung einer hohen Qualität bei den Lebensmitteln, gefolgt von der Sicherung der Nahrungsmittelversorgung auch in Krisenzeiten. Ebenso weckt das Thema der Energiegewinnung durch die Landwirtschaft bei drei Viertel der Bevölkerung, bedingt durch die aktuelle Diskussion über einen Klimawandel, besonderes Interesse. Auch die Probleme, mit denen die Landwirte zu kämpfen haben, sind der Bevölkerung bekannt. Da werden zuerst die niedrigen Preise und der große Bürokratieaufwand genannt, gefolgt von Wetterabhängigkeit und Konkurrenzkampf im globalen Wettbewerb. Die EMNID-Untersuchung zeigt uns, wie wir als Landwirtschaft von der Bevölkerung gesehen werden. Ein Ergebnis dabei ist leider auch, dass die Verbraucher ihre Erwartungen an eine umweltfreundliche Produktion und artgerechte Tierhaltung bisher nicht ganz erfüllt sehen. Das heißt, dass wir die zweifellos erzielten Fortschritte in der Tierhaltung und der modernen Pflanzenproduktion den Verbrauchern noch nicht richtig vermittelt haben. Hier müssen wir unsere Öffentlichkeitsarbeit verstärken. Dabei sollten wir uns ein weiteres Ergebnis der Umfrage zu nutze machen, dass sich nämlich viele Mitbürger mehr Informationen über die Landwirtschaft aus erster Hand und über den Dialog mit den Bauernfamilien wünschen. Hauptinformationsquelle ist nach wie vor die eigene Beobachtung. Da sind wir mit unseren Aktionen und Kampagnen „Tag des offenen Hofes“, „Landwirtschaft zum Anfassen“ und „Bauernhof als Klassenzimmer“ durchaus schon auf einem guten Weg. |
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