| Sie sind Besucher: |
|
PRESSEMITTEILUNGEN 2007 |
|
|
|
Medieninformation vom: 07.11..2007 |
|
|
Existenzkampf mit Maßnahmen flankierenLandesbauernverband fordert wirksame Unterstützung für Schweine haltende Betriebe Mehr als halbierte Erzeugerpreise und enorm gestiegene Kosten gefährden seit Wochen die Existenz der Schweine haltenden Betriebe in ganz Deutschland. Historisch niedrige Erzeugerpreise für Ferkel und Mastschweine treffen zusammen mit extrem gestiegenen Futter- und Energiekosten. Die Verbraucherpreise haben sich dagegen nicht verändert. Laut DBV büßen die Betriebe bei jedem verkauften Mastschwein 10 € ein, bei Ferkeln sind es bis zu 35 €. Der LBV betrachtet mit großer Sorge die derzeitige Entwicklung, von der auch die Schweine haltenden Betriebe Sachsen-Anhalts betroffen sind. In einem Gespräch am 7. November 2007 beim LBV verständigten sich Mitglieder des Landesvorstandes mit dem Vorsitzenden des Fachausschusses Schwein und dem Hauptgeschäftsführer zu Möglichkeiten, um den betroffenen Unternehmen aus dieser schwierigen Situation zu helfen. Dabei unterstützen sie nachdrücklich die Forderungen des Deutschen Bauernverbandes. Als besonders wichtig schätzen auch sie die Abschaffung der überzogenen Einfuhrrestriktionen für Futtermittel aus dem nichteuropäischen Wirtschaftsraum, die Öffnung von Wachstumsmärkten in Asien durch entsprechende Veterinär- und Handelsabkommen und eine faire Preisgestaltung im Inland über die Schlachthöfe und den Lebensmitteleinzelhandel ein. Das Expertengremium sieht weiterhin Unterstützungsmöglichkeiten für Schweine haltende Betriebe bei der Wiederzulassung von tierischem Eiweiß in der Schweinefütterung. Um alle Reserven in den Betrieben aufzudecken und zu nutzen, sollte eine spezifische Beratung durch das Land gefördert werden. Auch für notwendige Sanierungen zur Verbesse-rung des Gesundheitsstatus der Tierbestände, zur Rationalisierung der Verfahrensabläufe und nicht zuletzt zur Einhaltung und ständigen Verbesserung des Verbraucherschutzes wird ein spezifisches Unterstützungsprogramm für die Schweine haltenden Betriebe gefordert. |
|
|