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Landesbauernverband Sachsen-Anhalt e.V.

PRESSEMITTEILUNGEN 2007


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Medieninformation vom: 05.09.2007

Bauernverband fordert mehr Unterstützung für benachteiligte Gebiete

Die Unterstützung der benachteiligten Gebiete durch die Ausgleichszulage soll in Sachsen-Anhalt deutlich verringert werden. So stehen laut Ministerium für 2007 nur noch 3,1 Mio. € zur Verfügung. In den vergangenen Jahren wurden 8 bis 10 Mio.€ gezahlt.

Ca. 20 % der Landwirtschaftlichen Flächen sind in Sachsen-Anhalt als benachteiligtes Gebiet eingestuft, dass heißt, es handelt sich um Flächen mit geringer Bodengüte in strukturschwachen Regionen. Um die benachteiligten Gebiete zu unterstützen, lässt die Europäische Union die Zahlung einer Ausgleichszulage zu.

Die seitens des Landes vorgesehene Mittelkürzung würde die Betriebe in den benachteiligten Gebieten besonders mit Blick auf die diesjährigen Erträge bei Getreide und Raps hart treffen. Nach Ertragsermittlungen des Landesbauernverbandes wurden z.B. in den Kreisen Stendal und Jerichower Land weit unter 30 dt/ha bei Roggen geerntet. Allein diese Situation würde es nicht rechtfertigen, die vorhandenen Mittel ausschließlich für die Grünlandflächen zu verwenden – wie es das MLU vorgesehen hat.

Der Landesbauernverband fordert für die diesjährige Zahlung der Ausgleichszulage eine deutliche Aufstockung der Finanzmittel unter Beibehaltung der Fördermodalitäten des vergangenen Jahres.


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