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PRESSEMITTEILUNGEN 2007 |
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Medieninformation vom: 01.06.2007 |
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Milchbauern bekräftigten Forderung nach höherem MilchpreisEtwa 130 Milchbauern aus ganz Sachsen- Anhalt sowie zahlreiche Vertreter von Molkereien, Berufs- und Fachverbänden und der Agrarpolitik trafen sich am heutigen Tag der Milch zur Milchkonferenz des Landesbauernverbandes in Bernburg. Nach der Begrüßung durch LBV-Präsident Frank Zedler folgten informative Vorträge. Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens sprach zu den „Gesetzlichen Rahmenbedingungen beim Quotenausstieg und zur weiteren Entwicklung der Milcherzeugung in Sachsen-Anhalt“, DBV-Vizepräsident Udo Folgart zum Standpunkt des Deutschen Bauernverbandes zur „Milcherzeugung jetzt und im nächsten Jahrzehnt“ und Reinhard Schoch von der ZMP zur „Situation am Milchmarkt“. In einer teilweise kontroversen, aber immer sachlichen Diskussion wurde die derzeitig völlig unbefriedigende wirtschaftliche Situation der Milchproduzenten herausgestellt. Die Veranstaltung diente außerdem zur Vorbereitung des Ende Juni in Bamberg stattfindenden Deutschen Bauerntages. Die anwesenden Milchbauern waren sich einig, dass die aktuelle Marktsituation dazu genutzt werden muss, einen höheren Erlös aus der Milchproduktion zu erzielen. Die in den Preisverhandlungen zwischen Molkereien und Lebensmittelhandel erzielten Preissteigerungen von 10 bis 15 % müssen vollständig bei den Milchbauern ankommen, war die einhellige Meinung der anwesenden Milchbauern. Selbst ein Lieferboykott stand zur Diskussion. Zum Abschluss der konstruktiven Diskussion wurde mit großer Mehrheit ein 10-Punkte-Programm verabschiedet, in dem u. a. Klarheit über das Ende der staatlichen Quote im Jahr 2015 , mit Blick auf das Quotenende von EU, Bund und Länder begleitende Maßnahmen und eine Verbesserung der Molkerei- und Verarbeitungsstrukturen gefordert wurden. In der Diskussion mahnten die Teilnehmer mehrfach die Einigkeit aller Milcherzeuger als wichtigste Voraussetzung für eine Stärkung ihrer Marktposition an. |
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