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Landesbauernverband Sachsen-Anhalt e.V.

INFORMATIONSHEFT

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Monate Januar / Februar 2010
Bitte beachten Sie, das Informationsheft wird NICHT online angeboten. Sie können es also nur durch ein reguläres Abonnement über den LBV beziehen und lesen!

Themen in diesem Monat

Leitartikel/Kommentar

VERBANDSARBEIT / AGRARPOLITIK
Internationale Grüne Woche 2010 Erfolgreiche Präsentation Sachsen-Anhalt
Ergebnisse der Ökomenta09 zum Ländertag vorgestellt
Mitglieder des LBV unterstützen Aktionen auf dem ErlebnisBauernhof
"Forschung zum Anfassen"
Bundesschauen mit sachsen-anhaltinischer Beteiligung
Milchforum: Aufbruch in ein neues Jahrzehnt
"Ländlichen Entwicklung 2020"Zukunftsforum
DBV-Forum Gewässerschutz
DBV-Fachforum "Gentechnik in der Lebensmittelherst. - Wie gehen wir in Deutschl. damit um?"
Zertifikate für Teilnahme am BQM-Programm übergeben
14.Sitzung de "Allianz ländliche Raum" im MLU
Gleitphase in der Anpassung der Zahlungsansprüche beginnt
Landwirte fordern faire Bodenpreise

PFLANZENPRODUKTION
Aufruf: Bei Frühjahrsbestellung an Feldlerchenfenster denken
Übergangsregelung der Dünge-VO

TIERPRODUKTION
Bundeskartellamt veröffentlicht Zwischenbericht Sektoruntersuchung Milch
FA Milch: Auswertung zum Zwischenbericht
Einführung des Stall- und Standortkatasters
Infoblatt für Tierhalter
Wechsel in der Geschäftführung des Bereichs Veredlung im DBV

NATUR- UND UMWELTSCHUTZ
Landwirte des BV Anhalt zum Erfahrungsaustausch bei Bauernverband Prignitz
Anhörung Regionaler Entwicklungsplan Harz: Der Mut zur Baulücke
Landschaftspflege durch Ganzjahresweide

NACHWACHSENDE ROHSTOFFE / ERNEUERBARE ENERGIEN
KoNaRo-Fachgespräch Formaldehyd: Viele Fragen, kaum Antworten
Rahmenvertrag Verbio AG und LBV: Neue Abnahmealternative für Roggen
Vorbereitung eines Treffens zwischen LBV und envia NETZ
Formaldehydbonus auch für kleine Biogasanlagen

RECHT / VERWALTUNG
Kein Eigentumsland für A- und E-Maßnahmen hergeben

LAND- UND FORSTWIRTSCHAFTLICHER ARBEITGEBERVERBAND
Erweitertes Internetangebot des Zusatzversorgungswerkes für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft

BILDUNG
Änderung der Förderkonditionen bei der Bildungsprämie
Bildungsmesse "Chance 2010" unter dem Motto "Zukunft selbst gestalten"
Qualifizierungspool für die Landwirtschaft - Weiterbildung für ldw. Betriebe
Teilnahme an Berufsbildungs- und Informationsmaßnahmen

FÖRDERMITTEL / BEIHILFEN
Agrardieselrückerstattung 2009

DIREKTVERMARKTUNG
"Leitlinie für Gute Verfahrenspraxis … Fleischzubereitung …"
10.Weiterbildungsveranstaltung: "Wie bleibe ich als Direktvermarkter auch in Zukunft am Markt"

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSGENOSSENSCHAFT
Informationen über schwere und tödliche Unfälle

ARBEITSRECHT / SOZIALES
Landwirtschaftliche Unfallversicherung von Forstbetriebsgemeinschaft

DIENSTLEISTUNGSANGEBOT
Das Dienstleistungsangebot der ASA und des LBV
Wichtige Mitgliederinformation zu Photovoltaik
Guido Dammholz - Fachanwalt für Agrarrecht
Der Schlüssel zum Erfolg mit Biogasanlagen
Landbaufolie - Günstige Abholung
Die Hallenprofis aus Langenstein
VARIAL-AGRAR
ISUZU bewegt
17. Steuerseminar der ASA
Beratung - kompetent, konstruktiv, kreativ - GUBB
envia-M passt Strompreise an

VVB IN VERBINDUNG MIT R+V
"Weil im Pflegefall das Einfachste schwierig wird"

INFORMATIONEN / SONSTIGES
Gesunde Ernährung für junge Menschen ist wichtig - Landesvereinigung f. Gesundheit
Konjunkturbarometer Agrar
Veranstaltungshinweise
Herzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag - Horst Saage
Aufruf zur Teilnahme am Tag des offenen Hofes
Impressum
Bauernzeitung - Testen Sie uns!


Werte Verbandsmitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

das neue Jahr hat uns bisher einen Winter beschert, wie wir ihn seit Jahrzehnten nicht mehr kannten. Nicht die absoluten Temperaturen, sondern die langanhaltende Winterperiode ist eher ungewöhnlich. Die meisten Landwirte kommen damit aber gut zurecht, obwohl natürlich unter solchen Bedingungen der Aufwand vor allem in den Tierproduktionsbetrieben steigt. Manche Kommunen, Landkreise und Straßenverwaltungen scheinen indes überfordert zu sein. Der Winterdienst klappte auf Nebenstraßen nur sehr schleppend und manchmal gar nicht. In vielen Orten haben sich Landwirte inzwischen bereit erklärt, mitzuwirken, um die Infrastruktur am Funktionieren zu halten. Für die Zukunft sollte es rechtzeitig ordentliche Absprachen und Verträge geben. Erfahrungen aus früheren Zeiten sind sicher noch bei vielen vorhanden. In den Märkten gab es zu Jahresbeginn wenig Bewegung, noch immer verharrt der Getreidepreis auf relativ niedrigem Niveau. Die Entwicklung der Milchpreise stagniert und neue Preissenkungsrunden des Einzelhandels versprechen nichts Gutes. Viele Milchbauern, die unter größten Anstrengungen und Entbehrungen das Jahr 2009 hinter sich gelassen haben und auf Preiserholung 2010 hofften, sehen sich zunehmend enttäuscht. Der Kampf um Marktanteile zwischen den Lebensmitteldiscountern geht in immer neue Runden auf einen Markt, der schon verteilt ist. Im letzten Jahr hat es keinen Zuwachs im Discountbereich gegeben, weil auch bei den Verbrauchern infolge der Wirtschaftskrise das Geld inzwischen knapper geworden ist. Die Preissenkungen bei Butter am 1. Februar sind Ausdruck des Konkurrenzkampfes zwischen den großen Ketten. Bezahlen müssen diesen Wettbewerb aber zum Schluss die Milcherzeuger, weil, wie das Kartellamt jetzt amtlich festgestellt hat, ein "upside down"-Preis gebildet wird. Das heißt, der Letzte bekommt das, was übrig bleibt. Das kann nicht so weiter gehen und hier müssen wir dringend an den Marktbeziehungen zwischen Milcherzeuger und Molkereien etwas ändern. Unser Fachausschuss für Milch beim Landesbauernverband wird sich Ende Februar ausführlich mit dem Zwischenbericht des Bundeskartellamtes beschäftigen und Schlussfolgerungen herausarbeiten.

Auf den jetzt im Februar stattfindenden Kreisbauerntagen wird dieses Thema sicher auch überall diskutiert. Auch die Schweinefleischproduzenten müssen seit Wochen mit einem viel zu niedrigen Preis arbeiten, obwohl es beim Absatz von Schweinefleisch auch im Exportgeschäft Lichtblicke gibt. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich aus den Finanzzentren, die diese Krise verursacht haben, inzwischen auf die gesamte Wirtschaft und zunehmend auch auf den Arbeitsmarkt ausgebreitet. Der Staat hat bisher mit sehr viel Geld Schlimmes verhindert, aber Folgen werden alle zu spüren bekommen.

Für die Landwirtschaft bedeutet das, dass ein steiler Aufwärtstrend noch nicht zu erwarten ist, allerdings ist die Talsohle auch durchschritten.

Die Nahrungsgüterwirtschaft hat sich insgesamt als relativ stabiler Wirtschaftszweig präsentiert. Einen besonderen Eindruck davon konnte man auf der Grünen Woche in Berlin bekommen. Sachsen-Anhalt war stark vertreten und präsentierte sich in einer sehr gut besuchten Halle. Die Aussteller kamen allesamt zufrieden von der Grünen Woche zurück, das lässt hoffen.

Ihr Frank Zedler


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