Themen in diesem Monat
Leitartikel/Kommentar
VERBANDSARBEIT / AGRARPOLITIK
Über 49.000 Besucher auf der agra 2009
agra 2009 - eine kleine Nachlese
Hochkarätig besetztes Forum verbreitete viel Optimismus
GUBB Beratung - kompetent, konstruktiv, kreativ
Runder Tisch in Berlin: Die echten Probleme der Bauern auf den runden Tisch
Die Pyramide der echten Probleme der Landwirtschaft
Stadtkinder auf Landkurs
PFLANZENPRODUKTION
Aktuelle Situation zur Grünen Gentechnik
Anbauverbot für die Sorte MON 810, Feldbesetzungen, Demonstration für Forschungsfreiheit,
Freisetzungsgenehmigungen für "Amflora"- Kartoffeln sowie von Gerste und Initiative eines runden
Tisches in Berlin
5.Leistungspflügen des Amtsbereiches Anhalt
TIERPRODUKTION
Fachausschuss Rind: Diskussion über TBC-Verordnung
Diskussion über Quotenübertragungsgebiete
Beste Grundfutterqualitäten - Schlüssel für eine gesunde und wirtschaftliche Milchviehherde
Leistungsstarke Grünlandbestände - Voraussetzung für hohe Futterqualität
NATUR- UND UMWELTSCHUTZ
Umsetzung der WRRL
NACHWACHSENDE ROHSTOFFE / ERNEUERBARE ENERGIEN
Biokraftstoffquoten gesenkt - Steuer für Biodiesel und Pflanzenöl erhöht
"Neue Auflagen und zusätzliche Bürokratie verhindern"- Sonnleitner fordert Nachbesserung bei
"Nachhaltigkeitsverordnung"
Biomasseforschung in Sachsen-Anhalt
RECHT UND VERWALTUNG
Bundestag beschloss Flächenerwerbsänderungsgesetz
Überplante Hofestellen
ARBEITSRECHT / SOZIALES
Angebot zur Vermittlung rumänischer Saisonarbeitskräfte
Aktuelle Informationen zu sozialversicherungsrechtlichen Fragen
LAND- UND FORSTWIRTSCHAFTLICHER ARBEITGEBERVERBAND
1. Änderungstarifvertrag zum Tarifvertrag zur Regelung der Altersteilzeitarbeit vom 10. Juni 2004
abgeschlossen
BILDUNG
Landesentscheid im Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend im Kolping-Bildungswerk Hettstedt
Landessieger im Berufswettbewerb
FÖRDERMITTEL / BEIHILFEN
PLANAK Sitzung hat Verbesserung der Fördermöglichkeiten entschieden
Nach der Antragstellung folgt oftmals Cross Compliance
Veröffentlichung der Agrarförderung vorerst hinausgeschoben
LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSGENOSSENSCHAFT
Informationen über schwere und tödliche Unfälle
DIENSTLEISTUNGSANGEBOT
Das Dienstleistungsangebot der ASA und des LBV
Märka Partner der Landwirtschaft
S.H.G. - Solarstrom
ASA - Partnerinformatin der SachsenSolar GmbH
Mit hohen Leistungen im Bereich Telekommunikation Leistungsangebote verbessern und Kosten reduzieren
Eternit - Qualität plus Austauschprämie sichern. Ihr neues Wellplattendach
VVB IN VERBINDUNG MIT R+V
Neue Zuständigkeiten zur Betreuung einiger regionaler Bauernverbände in Sachsen-Anhalt durch
R+V Versicherung
TAG DES OFFENEN HOFES
Vorbereitungen zum Tag des offenen Hofes laufen auf Hochtouren
Ausrichter der zentralen Veranstaltung: Bördegarten Gemüse GmbH & Co.KG
REPORTAGEN / LESERMEINUNGEN
Landwirtschaftsbetrieb Agraranbau Brennecke & Reuter - Moderner Landwirtschaftsbetrieb und
ländliche Traditionspflege in einer Hand vereint
INFORMATIONEN / SONSTIGES
Wirtschaftliche Stimmung in de Landwirtschaft im April erheblich verschlechtert
Ökomenta 09 kommt auf dem Dorf an
Sonnleitner mit überwältigender Mehrheit zum 1. Vizepräsidenten von COPA gewählt
Beirat der Landesanstalt bestätigt Vorsitz von Orzessek
Veranstaltungshinweise
22 Landwirtschaftspraktikanten/innen aus der Ukraine zu Gast in der LLFG
ABO der Bauernzeitung
Impressum
Werte Verbandsmitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,
die anhaltende Trockenheit, vor allem in den östlichen und nordöstlichen Regionen, hat zu
schweren Schäden an den Kulturen in diesen Regionen geführt.
Östlich der Elbe ist im gesamten April bis in die ersten Maitage hinein kein Niederschlag
gefallen. Die leichten Sandböden verfügen ohne hin nur über eine geringe Speicherkapazität.
Zu der Misere in der Milchproduktion, die ja auch in diesen Regionen besonders ausgeprägt
ist, kommen nun noch Ertragsausfälle auf dem Acker. Der sich gerade erholende Schweinemarkt wird
darüber hinaus durch die unsinnige Diskussion über die sogenannte Schweinegrippe schwer belastet.
Hier zeigt sich, wie durch eine völlig übertriebene, ja fast hysterische Medienkampagne große
Unsicherheiten bei den Menschen erzeugt werden. Vor allem in Süd-Westdeutschland sind deutliche
Einbrüche bei Absatz von Schweinefleisch zu verzeichnen. Dabei hat diese neue Grippe nichts mit
Schweinen zu tun. Richtigerweise spricht jetzt die Weltgesundheitsorganisation von der neuen
Grippe oder Mexikogrippe. Der Begriff "Schweinegrippe" ist eine rein mediale Erfindung von
Journalisten. Dass damit eine ganze Branche verunglimpft wird, wirtschaftlicher Schaden in
Millionenhöhe angerichtet wird, juckt gewissenlose Vertreter der Medienzunft offenbar wenig.
Hauptsache die Nachricht verkauft sich gut. Wir können an diesem Beispiel sehen, wie sehr unsere
ganze Gesellschaft über die Medien beeinflussbar ist.
Das kann und muss man in so extremen Fällen wie bei BSE 2001 und bei der "Schweinegrippe"
2009 beklagen und man muss sich auch dagegen wehren. Das hat unser Verband auch getan und in
Gesprächen mit Medienvertretern mehr journalistische Sorgfalt angemahnt. Andererseits sind solche
Ereignisse auch ein guter Anlass, über die eigene Öffentlichkeitsarbeit nachzudenken. Ich denke,
hier erkennt man, dass wir noch viele Möglichkeiten haben, unsere Probleme und Sorgen, aber auch
unsere Erfolge deutlich besser darzustellen.
Wir Landwirte sind gesamtgesellschaftlich eine Minderheit von gerade 2 % der Bevölkerung.
Dass wir für die tägliche Ernährung der Menschen, für die Produktion von Rohstoffen und Energie
arbeiten, ist längst nicht mehr allen bewusst. Kommunikation in die Gesellschaft hinein, muss
deshalb auch so gestaltet werden, dass die Mehrheit der Bevölkerung unsere Mitteilungen
interessant findet, sonst werden sie nicht wahrgenommen. Nach innen, in den Berufsstand hinein,
sind sicher andere Prämissen der Informationsgestaltung wichtiger.
Wir haben in den letzten beiden Klausuren des Präsidiums unseres Landesverbandes das
Thema Öffentlichkeitsarbeit intensiv beraten und haben auch Verbesserungen erreicht. Die
Themen Milchpreise und Schweinegrippe zeigen uns, dass wir auf diesem Gebiet aber noch viele
Reserven haben.
Ihr Frank Zedler
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